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Fritz Trautwein

Vita

Fritz Trautwein
geboren Charlottenburg-Wilmersdorf 11.3.1911
Studium TH Berlin bei Poelzig 1930 1936
Diplom TH Berlin bei Poelzig   1936
Hochzeit mit Gisela Heinemann Hamburg 1942  
Prozeß wegen Behinderung Erbgesundheitsgericht München 1942  
Flucht nach Hamburg 1945  
Gestorben Hamburg 4.4.1993  

 

Geboren am 11.3.1911, in Berlin-Charlottenburg, wächst Fritz Trautwein, nachdem sein Vater im ersten Weltkrieg fällt, unter armen Bedingungen auf.

Zwischen 1930 und 1936 studiert er an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.

Nach dem Studium übernimmt Fritz Trautwein Bauleitungen für das Wehrkreiskommando Hamburg und die Heeresbauämter Bremen, Vehrden und Wien und arbeitet anschließend für den Augsburger Architekten Wilhelm Wichtendahl.

1942 heiratet Fritz Trautwein Gisela Heinemann aus Hamburg. Außerdem wird ein Prozeß, wegen einer angeborenen Behinderung am Arm, vor dem Ebgesundheitsgericht München gegen ihn angestrengt.

Der Prozess endet mit einem Freispruch Trautweins, welcher sich bis zu diesem positiven Ergebnis in Bulgarien aufhält.

Nach seiner Rückkehr arbeitet Fritz Trautwein von 1942 bis 1945 bei Egon Eiermann in Berlin.

Berufliches Wirken

Berufliches Wirken - Fritz Trautweinzur kompletten Übersicht: berufliches Wirken von Fritz Trautwein

1945 flieht er mit seiner Frau in ihre Geburtsstadt Hamburg, wo er bis zu seinem Tode 1993 lebt und mit seinen Bauten das Hamburger Stadtbild prägt.

Fritz Trautwein prägt das Hamburger Stadtbild durch diverse U-Bahnstationen, die Hochschule für Musik und darstellende Kunst, die Grindelhochhäuser und andere Wohnbauten, wie z.B. die Lohkampsiedlung in Eidelstedt, ein Studentenwohnheim in Hamburg-Horn oder den Affenfelsen am Osdorfer Born.

Im Hamburger Klinikbereich plant Fritz Trautwein die Frauenklink in Eppendorf und die Augenklinik in Barmbek.

Städtebaulich betätigte sich Fritz Trautwein in Wettbewerben für die Altstadt Nürnbergs und das Gelände am Speersort; für Beide erhielt er den ersten Preis.

Von 1956 bis 1973 prägte Fritz Trautwein die Hamburger Architekturlehre an der Hochschule für bildende Künste am Lerchenfeld.

Mit dem Heinrich-Hertz-Turm hat er sich in Hamburg das größtmögliche Denkmal gesetzt.

 

Quellen

www.architekt.de
deu.archinform.net
www.architekturarchiv-web.de
www.architekten-portrait.de
de.wikipedia.org